Foto: Nannan Cai
MELLI REDET MIT - Ein Abend mit Gästen
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez
Samstag, 26. September, 20h
mit
No.48
mit:
Kabuki - Jan Overhennig
Produzent, Modular - Artist, Klangforscher
Krishna Meindl
Musikproduzent, Schlagzeuger, Tontechniker
Derya Yüksel
Künstlerin
Martin Grieben
(M)ein-Mann-Musiker
Ticketlink
mit
No.48
mit:
Kabuki - Jan Overhennig
Produzent, Modular - Artist, Klangforscher
Krishna Meindl
Musikproduzent, Schlagzeuger, Tontechniker
Derya Yüksel
Künstlerin
Martin Grieben
(M)ein-Mann-Musiker
Ticketlink
Die coolste Talkshow Frankfurts mit funkelnden Regionalstars und Sternchen aus der Kunst- und Kulturszene. Live aus dem Kunstverein Familie Montez im Fuße der Honsellbrücke.
Mit der einmaligen Melli, einer fachgerecht mit Gin befüllten Frau von Spangenberg und der legendären (M)ein-Mann-Band Martin Grieben mit Gitarre und Sonnenbrille (schreibt ein Freund).
Mit der einmaligen Melli, einer fachgerecht mit Gin befüllten Frau von Spangenberg und der legendären (M)ein-Mann-Band Martin Grieben mit Gitarre und Sonnenbrille (schreibt ein Freund).
Mindestens haltbar bis - Eine Bestandsaufnahme
Premiere, Donnerstag 3. September 2026, Kulturhaus Frankfurt
Foto: Robert Schittko
Plötzlich ist er da. Der letzte Lebensabschnitt. Ich hab's geahnt, dass er kommen wird. Aber so plötzlich?
Eben lag man noch auf dem elterlichen Wohnzimmerteppich, das Röhrenbild ca. einen Meter von der Nase entfernt und hat um 20.15 "Was der Himmel erlaubt" mit Jane Wyman und Rock Hudson im ersten Programm geschaut. Technicolor war nicht so richtig bunt in den frühen 80ern auf dem alten Grundig-Fernseher aber immerhin. Die Eltern hatten Freunde zum Essen im Nebenzimmer und da durfte ich den Kasten mit rüber nehmen und ganz allein ohne Kommentare der Erwachsenen Hollywood inhalieren. Alle technicolorigen Verheißungen noch vor mir. Buntes Leben im Film.
Und jetzt? 45 Jahre später muss ich anfangen die Teppiche im Haus meiner Eltern zusammen zu rollen. Den mittlerweile zum Flachbild gewordenen Fernseher meiner Mutter hat mein Sohn mit nach Wien genommen. Den DVD-Player und den Plattenspieler auch. Er ist Retro-Fan. Das hat er vielleicht von mir?
Übrigens geht es in "Was der Himmel erlaubt" mit Jane Wyman und Rock Hudson auch ums älter werden. Aber halt in den 50ern in einer amerikanischen Kleinstadt, in der sich eine Witwe in ihren wesentlich jüngeren Gärtner verknallt. Was natürlich gar nicht ankommt in der kleinstädtischen Gutbürgerlichkeit.
Was geht heutzutage so? Der Kleinstädtischkeit bin ich entkommen. Juhu!
Aber dem Älter werden nicht. Facelifting oder Polsterungen jeglicher Art kommen nicht in Frage. Hab kein Beispiel gefunden, wo ich sage: das lohnt sich jetzt aber! Obwohl die ganzen Stars ja genug Kohle für sowas haben. Und trotzdem haben sie plötzlich alle das gleiche Gesicht.
Und im Kopf? Wie bleib ich frisch und verkruste nicht. Ich meine jetzt nicht Demenz, sondern einfach so. Bewegung. Im Kopf und so. Und immer wieder Ausmisten. Sortieren. Entdecken. - Mal sehen, ob das klappt...
Ein Stück - über all das soll es werden. Vielleicht schaff ich das ja...
Eben lag man noch auf dem elterlichen Wohnzimmerteppich, das Röhrenbild ca. einen Meter von der Nase entfernt und hat um 20.15 "Was der Himmel erlaubt" mit Jane Wyman und Rock Hudson im ersten Programm geschaut. Technicolor war nicht so richtig bunt in den frühen 80ern auf dem alten Grundig-Fernseher aber immerhin. Die Eltern hatten Freunde zum Essen im Nebenzimmer und da durfte ich den Kasten mit rüber nehmen und ganz allein ohne Kommentare der Erwachsenen Hollywood inhalieren. Alle technicolorigen Verheißungen noch vor mir. Buntes Leben im Film.
Und jetzt? 45 Jahre später muss ich anfangen die Teppiche im Haus meiner Eltern zusammen zu rollen. Den mittlerweile zum Flachbild gewordenen Fernseher meiner Mutter hat mein Sohn mit nach Wien genommen. Den DVD-Player und den Plattenspieler auch. Er ist Retro-Fan. Das hat er vielleicht von mir?
Übrigens geht es in "Was der Himmel erlaubt" mit Jane Wyman und Rock Hudson auch ums älter werden. Aber halt in den 50ern in einer amerikanischen Kleinstadt, in der sich eine Witwe in ihren wesentlich jüngeren Gärtner verknallt. Was natürlich gar nicht ankommt in der kleinstädtischen Gutbürgerlichkeit.
Was geht heutzutage so? Der Kleinstädtischkeit bin ich entkommen. Juhu!
Aber dem Älter werden nicht. Facelifting oder Polsterungen jeglicher Art kommen nicht in Frage. Hab kein Beispiel gefunden, wo ich sage: das lohnt sich jetzt aber! Obwohl die ganzen Stars ja genug Kohle für sowas haben. Und trotzdem haben sie plötzlich alle das gleiche Gesicht.
Und im Kopf? Wie bleib ich frisch und verkruste nicht. Ich meine jetzt nicht Demenz, sondern einfach so. Bewegung. Im Kopf und so. Und immer wieder Ausmisten. Sortieren. Entdecken. - Mal sehen, ob das klappt...
Ein Stück - über all das soll es werden. Vielleicht schaff ich das ja...

